rayon-COO Janis: Agentur-Setup vom weißen Blatt

Shownotes

Wie baut man den Tech-Stack einer Agentur auf, wenn man bei null anfängt? Janis Baumgartner hat genau das gemacht und rayon mit nur 22 Tools zum dm-Etat geführt. In der neuen Folge des OMR Tech Check Podcasts schauen wir bei rayon rein. COO Janis Baumgartner erzählt, wie er nach Jahren im Konzern die Chance genutzt hat, Prozesse von Grund auf neu zu denken – ohne Altlasten und ohne gewachsene Strukturen, die niemand mehr versteht. Du erfährst, warum native Integrationen wichtiger sind als komplexe Middleware, wie rayon 25 Mitarbeitende ohne eigene IT-Abteilung verwaltet und warum die Wahl der Agentursoftware entscheidend für den Cashflow ist. Janis teilt zudem seine Erfahrungen mit KI im operativen Alltag: von Midjourney bis zum ChatGPT-Voice-Mode.

Das steckt in der Folge: Cloud-Only & native APIs: Warum rayon auf Standard-Integrationen setzt, statt Schnittstellen selbst zu bauen Der Tool-Stack im Detail: Warum OS, awork und Personio das Herzstück von rayon sind IT ohne IT-Abteilung: Warum sich bei rayon niemand um IT kümmern muss und trotzdem alles läuft KI im Alltag: Wo ChatGPT und Midjourney bei rayon konkret Mehrwert schaffen

Dir gefällt der Podcast? Dann mach bei unserem Gewinnspiel mit! In den ersten vier Folgen verlosen wir jeweils ein Ticket fürs OMR Festival 2026. Beantworte einfach die Frage aus der Folge in den Kommentaren und bewerte uns. Teilnahmebedingungen: https://hi.omr.com/tech-check-gewinnspiel-tnb

Timestamps: 00:00 – Intro & OMR Festival Gewinnspiel 01:42 – rayon: Vom weißen Blatt zum Lead-Kunden DM 07:13 – Die Architektur: Cloud Only & der Fokus auf Zeit für Kreation 14:57 – Der Tool-Check: ERP, HR und die richtige Domain-Strategie 27:39 – Integrations-Logik: Warum Tools miteinander sprechen müssen 36:12 – Sourcing-Strategie: Wie ein CEO heute Software findet 39:45 – Quickfire-Questions: 22 Tools und ein schmerzhafter Fehlkauf 48:28 – KI-Praxis: Midjourney & ChatGPT im Agentur-Alltag

Alle Tools die genannt wurden:

awork: https://www.awork.com OS/ Agentursoftware: https://www.goos.cloud/​ Pleo: https://www.pleo.io​ Personio: https://www.personio.com Okta: https://www.okta.com OneLogin: https://www.onelogin.com​ Zapier: https://zapier.com Make (ehem. Integromat): https://www.make.com SAP: https://www.sap.com ​SAP Signavio: https://www.signavio.com ​MoCo: https://www.mocoapp.com ​Teamleader: https://www.teamleader.eu ​ChatGPT (OpenAI): https://chatgpt.com ​Midjourney: https://www.midjourney.com DATEV: https://www.datev.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Moin, Marvin hier vom OMR Tag Check Podcast.

00:00:04: Unser Gewinnspiel geht in die nächste Runde und zwar wie ihr das vielleicht noch wisst wir verlosen in den ersten vier Folgen unseres Podcasts jeweils ein Ticket fürs OMR-Festival.

00:00:16: Was ihr dafür tun müsst ist super einfach!

00:00:19: Erstens hört euch den Podcast jetzt gleich an.

00:00:22: Zweitens bewertet den Podcast Und drittens beantwortet mir folgende Frage in den Kommentaren Und zwar, wie viele Tools hat Janis bei Rayon ungefähr im Einsatz?

00:00:35: Die Teilnahmen-Bedingungen findet ihr in den Shownotes.

00:00:38: Ansonsten wünsche ich viel Spaß bei der Folge, viel Erfolg beim Gewinnspiel und vielleicht sehen wir uns dann ganz bald in Hamburg!

00:00:49: Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des OMR Tech Check Podcasts, dem Podcast wo wir spannenden innovativen Unternehmen unter die Motorhaube gucken dürfen.

00:01:00: Und dafür habe ich heute einen ganz besonderen und spannenden Gast dabei, Janis!

00:01:03: Wir sind sozusagen Nachbarn hier auf der Schanze.

00:01:06: Aber Janis Baumgartner ist COO von Rayon.

00:01:09: Rayon gilt laut Campaign Germany als eine der spannendsten Neugründungen in der Kreativbranche des letzten Jahres.

00:01:18: Warum?

00:01:18: Weil sie direkt DM als einen größten Einzelhändler Deutschlands für sich gewinnen konnten Wunderbar in Situationen auf einem weißen Blatt Papier und ihr Unternehmen aufzubauen.

00:01:31: Und demnach natürlich auch, ihr Textback-Stack aufzubauern.

00:01:36: Der Mann der das Ganze gemacht hat ist heute mit mir im Podcast.

00:01:39: Ich freue mich riesig, dass du da bist.

00:01:40: Herzlich willkommen Janis Baumgartner!

00:01:42: Ja, vielen Dank.

00:01:43: Und vielen Dank für die Blumen.

00:01:44: gleich zum Start!

00:01:46: Ich freue mich hier zu sein und es ist eine ganz spannende neue Situation.

00:01:49: ich habe gerade schon Spaßes halber unten bei der Begrüßung gesagt.

00:01:53: Es ist super spannend auch für mich dass mein ehrlicherweise erster Podcast ist.

00:01:57: Ich hab sowas noch nie vorher gemacht.

00:01:59: Ich finde das aber total spannend und total klasse und freue mich riesig hierzu sein.

00:02:07: Dann lass uns doch direkt loslegen.

00:02:08: Janis, möchtest du ein zwei Worte zu deinem Bärdergang verlieren?

00:02:12: Wer bist Du was machst Du und was hast Du vielleicht davor gemacht?

00:02:15: Ja perfekt vielen Dank!

00:02:17: Ich bin Janis Baumgartner, bin vor den Touren Hamburgs groß geworden und habe so meine ersten Schritte in der Werbung im Jahr zwei Tausend Sieben glaube ich gemacht.

00:02:25: Das ist schon etwas länger her und war auch mehr oder weniger ein Zufall damals noch zu Schulzeiten.

00:02:30: Da hab' ich die Möglichkeit gehabt mal so in die Bundewerbewelt reinzuschnuppern und war für einen Praktikum in Berlin bar Meta Design und war damals dann irgendwie total geflasht und habe gesagt hey das ist irgendwie Arbeit.

00:02:43: also So kann man sich das wirklich vorstellen, muss ich das vorstellen damals im Meterhaus in der Leibnizstraße.

00:02:49: irgendwie imposantes Gebäude so ein altes Umspannwerk.

00:02:53: Wie man das so kennt Siebt-Rieger-Kaffeemaschinen total viele coole Leute und die dann irgendwie für total spannende Kunden gearbeitet haben.

00:02:59: Das waren meine ersten Berührungspunkte.

00:03:01: Und hab dann einen kleinen Umweg gemacht weil ich nach dem Abi eigentlich gesagt habe Mensch irgendwie würde ich gerne Arzt werden.

00:03:08: Das war meine Hauptidee mein Plan A wenn man so sagen mag Und dann

00:03:14: doch Werber geworden?

00:03:15: Ja, ich hab deine Ausbildung gemacht.

00:03:16: Bin Rettungswagen gefahren und habe im OP gearbeitet und so und hab dann irgendwann gesagt ah das funktioniert dann doch nicht so.

00:03:21: und dann dachte ich hey da war doch was.

00:03:22: am Jahr zwei tausend sieben fand ich dann mega spannend.

00:03:25: und weil ich wie gesagt diese Expertise dort hatte habe ich in einem Netzwerk war es zu dem Zeitpunkt noch nicht aber damals bei Pixel Park angefangen die mit der Drehgerwerk AG ein total spannenden Kunden aus dem Medizinumfeld hatten Projektmanager, Junior-Projektmanager gestartet und ja bin dann die Karriereleiter sozusagen dort geklettert.

00:03:47: Dann kam mit der Publis das erste Netzwerk dazu genau und bin dann so die klassische Beraterschiene vom Junior Projekt Manager bis zum Direktor durchlaufen und bin vor einigen Jahren zum Wettbewerber in den WPP Kosmos gewechselt.

00:04:03: Dort bei Think gewesen.

00:04:04: lange Zeit habe mich dort viel um Ja, um kollaborative Themen gekümmert.

00:04:09: Also immer aus dem Projekt heraus, wie man es schafft, dass man Teams zusammenbringt einfach zusammenarbeiten kann und dann ein guter Ergebnis erzielt.

00:04:19: Und seit Anfang diesen Jahres, seit April bin ich in der Rolle des CEO O'Barrayern total happy!

00:04:26: Da kommen wir auch gleich nochmal drauf zu sprechen.

00:04:28: Super super spannend.

00:04:30: Ich fand auch deine Vorgeschichte total interessant weil du ja in einem echt großen Netzwerk vorher warst auch für die Digitalisierung von zentralen Prozessen aufverantwortlich war.

00:04:41: Ich stelle mir das als krasse Mammutaufgabe vor, was waren denn da für dich die größten Herausforderungen?

00:04:47: Ja also immer wenn es darum geht dass Menschen miteinander zusammenarbeiten müssen dann geht's eigentlich immer um das Thema Kommunikation Weil wenn die nicht funktioniert, dann werden da ne Projekte nichts und Kommunikation wird immer schwerer.

00:05:00: Wenn man gewisse Hürden hat wie eine Distanz also wenn Menschen an unterschiedlichen Orten zusammensitzen arbeiten.

00:05:05: das ist jetzt seit Corona natürlich deutlich deutlich besser geworden weil die Menschen einfach gewohnt sind auch im digitalen Raum zusammen zu arbeiten.

00:05:12: aber das war wie gesagt nicht immer so und wenn dann Hamburg mit München gesprochen hat kamen manchmal das in München nicht an, was in Hamburg gesendet wurde.

00:05:21: Und das hat man einfach gemerkt in unterschiedlichsten Funktionen und deswegen haben wir gesagt okay, ich musste mal da ja Wert drauf legen und gucken wie Teams auch dezentral gut zusammenarbeiten können.

00:05:33: Ja, verschiedene Punkte die man dann einfach angegangen ist in der Vergangenheit.

00:05:37: Wahrscheinlich toolseitig aber auch prozess- seitig?

00:05:40: Ja total wobei ich diese beiden Punkte nicht voneinander trennen würde weil auch über Tools bildet man ja Prozesse ab.

00:05:46: Man muss sich das wie gesagt anschauen und versuchen alles auf einen gemeinsamen Nenner zu bekommen.

00:05:52: Also oftmals ist es ja so wenn man jetzt in Richtung Projektmanagement Tools oder so denkt Das ist eine größere Organisation Identische Tools für den gleichen Zweck gibt und der eine Standart arbeitet mit der Software, der andere Standort arbeitet mit dem Tool.

00:06:03: Und am Ende des Tages machen wir aber bei dir das Gleiche.

00:06:05: Wenn sie zusammenarbeiten sollen hat man eben allein aufgrund der Tool-Konstellation schon ne Hürde.

00:06:10: Deswegen gilt es da dann zu standardisieren.

00:06:14: Das war so ein Thema in den vergangenen Stationen die immer wieder mal untergekommen sind.

00:06:19: Okay jetzt bist du sozusagen von wahrscheinlich einem großen Netzwerk mit hunderten Leuten?

00:06:25: ... in eine Neugrundung gegangen, aber Neugründungen im Anfangszeichen.

00:06:29: Weil ihr habt ja auch schon echt einen krassen Kunden direkt gehabt und mittlerweile ich glaube um die... ...undzwanzig Leute ist das richtig?

00:06:35: Genau genau!

00:06:36: Aber was

00:06:36: waren für dich jetzt sag ich mal die größten Challenges wenn man jetzt bei Null startet?

00:06:41: Ja.

00:06:44: Also, man muss das ein bisschen differenziert betrachten.

00:06:46: Und zwar ist es ja zum einen Flur und Segen zugleich.

00:06:48: also man hat in den vergangenen Jahren eigentlich gesehen welche Tools gut funktionieren oder welche Prozesse gut funktionierend und man hat auch gesehen wo sie eben nicht funktioniert.

00:06:57: und ich finde es immer besser dahin zu gucken was nicht funktioniert um dann eine Lösung zu finden durch Tools durch Digitalisierung die dann auf dem Menschen wirklich hilft.

00:07:06: Und so sind wir bei Rayon natürlich auch gestartet.

00:07:09: Also ich würde es als großes Glück bezeichnen, dass wir wie gesagt beim Null gestartet sind.

00:07:14: Auch wenn wir eine große Herausforderung hatten nämlich das war schlichtweg die Zeit.

00:07:20: also wenn man bei null startet in allen Bereichen und dann auch so eine große komplexe Aufgabe vor der Brust hat Dann muss man genau schauen wann macht man welchen Schritt was priorisiert man Woran muss man unbedingt denken?

00:07:33: Was kann man vielleicht ein Ticken später machen?

00:07:35: Und es ist Fluch und Segen zugleich, wobei der Segen natürlich überwiegt.

00:07:41: Weil man eben auch im Vergleich zu Netzwerken häufigerweise oder größeren Konzernen oder Unternehmen in der luxuriösen Situation ist, dass man einfach Entscheidungen schnell treffen kann.

00:07:52: So und ohne diese Möglichkeit der schnellen Entscheidungsfindung, wir unser Vorhaben in der Kürze der Zeit jetzt auch gar nicht möglich gewesen.

00:08:01: Aber da wir eben wie gesagt entsprechende Vorerfahrungen hatten, wussten im Agenturkontext gibt es einfach Tools um Prozesse die man nutzen oder abbilden muss.

00:08:10: Die waren dann einfach gegeben und wir haben einfach geguckt für unseren Anwendungsfall.

00:08:13: was passt in der Situation am besten zu uns?

00:08:16: Was ist das modernste und womit können wir unseren Mitarbeitenden so viel Zeit ermöglichen, dass wir den Fokus auf kreative Produkt legen und weniger auf die administrativen Prozesse, die dann einfach im Hintergrund laufen.

00:08:31: Das

00:08:31: ist ein bisschen schlaraffenlandmäßig.

00:08:33: Total,

00:08:34: total!

00:08:34: Wollte ich

00:08:34: dir eigentlich raus suchen.

00:08:35: mit was wollte ich denn eigentlich schon immer ganz gerne mal arbeiten?

00:08:38: Was finde ich denn geiler Markt und ihr das dann sozusagen zu setzen?

00:08:41: Genau.

00:08:43: Nachteil, wobei es auch kein wirklicher Nachteils ist.

00:08:45: aber wenn man so startet dann muss man eben wissen das wirklich nichts da ist.

00:08:48: also man kann sich ja für ein Tool entscheiden Aber das bedeutet nicht dass man das Tool einkauft und es sofort live ist sondern Man muss es einfach konfigurieren.

00:08:57: Das heißt man braucht wirklich tiefgehendes Tool Know-how Man muss sie sich aneignen nicht vielleicht schon gearbeitet hat.

00:09:04: Aber in meinem konkreten Fall, wir haben eine HHA-Lösung.

00:09:07: Die habe ich die Jahre vorher schon benutzt aber als Anwender und vielleicht durch mein Team IT-seitig administrieren lassen, aber ich hab's nicht konfiguriert!

00:09:16: Und wenn du da drinstehst und sagst okay jetzt möchte einen Mitarbeiter ne Mitarbeiterin Sonderurlaub haben und du hast es nicht im System konfigüriert ja dann stehst du erst mal davor und musst erstmal gucken ok wie konfiguriere ich jetzt dieses System mit ihr Richtung?

00:09:29: Kostet Zeit?

00:09:30: am Ende des Tages

00:09:31: Ja, und die hattet ihr ja wenig.

00:09:32: Also aus der Perspektive gut dass du es nochmal reingebracht hast weil das hatte ich dann natürlich so noch gar nicht gesehen.

00:09:37: also die Perspektiven auch gibt ist es hört sich zwar sehr gut an direkt mit so einem Kunden zu starten aber der Kunde hat ja bestimmt eben auch Anforderungen bis man Es hier dann auch losgehen soll und bis man sozusagen die ersten Projekte abgeliefert werden sollen.

00:09:50: wir haben wie gesagt alles gemacht nur Mitarbeiter staffing Tool Evaluation, die IT-Infrastruktur aufbauen.

00:09:57: Wir haben auch noch diese Situation gehabt als wir hier aufs Schulterblatt gezogen sind.

00:10:01: Dass wir eine Bürofläche übernommen haben, die kernsaniert werden musste.

00:10:06: Also wir haben dann quasi zu April gestartet und war ne spannende Zeit!

00:10:11: Ja jetzt haben wir ganz viel über dich gesprochen aber zu Rayon an sich jetzt noch wenig.

00:10:18: Magst mal in sechzig Sekunden einen kleinen Pitch geben.

00:10:21: was zeichnet euch eigentlich aus?

00:10:23: Ich weiß gar nicht, ob ich so viel brauche.

00:10:25: Aber am Ende des Tages bei uns ist es total wichtig wenn wir uns selber umschreiben müssen.

00:10:30: Wir bringen immer Wärme mit zum einen zwischenmenschliche Wärmel die uns total wichtig ist und natürlich dann auch kreativ.

00:10:38: also wir wollen Wärmen erzeugen wir wollen durch unser kreatives Produkt beim Menschen einen Strahlen erzeugt Und wir sind einfach der Auffassung dass wenn es in einem Team zwischenmenschlich gut läuft, dass sich das dann auch auf die Kreation überträgt und dass man dadurch dann einfach gute oder besser gesagt herausragende Ergebnisse erzielt.

00:10:59: Und das versuchen wir bei Rayound Tag für Tag und so haben wir unsere Recruiting gemacht und sind da bis jetzt auf einem sehr guten Weg.

00:11:06: Na, sehr schön, wunderbar!

00:11:12: Bevor wir aber über euer ganz konkretes Texteck sprechen... Wenn du ein Tool wärst, welches wärst du?

00:11:20: Es liegt, glaube ich auf der Hand.

00:11:22: Also ich wäre eine Projektmanagement-Tool und ein Projektmanagement-Plattform.

00:11:27: Vielleicht Analog A-Work die wir auch selber nutzen bei uns weil in meinem Leben ging es eigentlich immer darum dass Dinge organisiert werden müssen.

00:11:35: Eigentlich egal wer's macht so ist zumindest meine Philosophie sondern das muss am Ende des Tages gut sein Und es muss in Time, in Quality und hoffentlich auch im Budget dann geliefert werden Weil darum geht es eigentlich am Ende des Tages.

00:11:51: Wir sind ein Dienstleister beziehungsweise Partner, je nachdem wie man's dann formulieren mag und am Ende dieses Tages gehts immer darum das wenn man was sagt dass man dann seinen Wort hält und abliefert.

00:12:02: Das muss organisiert werden und ich hatte schon so'n Fable dafür Dinge zu organisieren.

00:12:05: Ja?

00:12:06: Würdest du dich als strukturierten Menschen bezeichnen?

00:12:08: Nja schon würde ich sagen ja.

00:12:11: Das trifft sich auch gut in Deiner Rolle!

00:12:14: Wär schlecht wenn es anders wäre, das muss man schon sagen... Aber das müssen am Ende des Tages auch andere beurteilen, die dann übereinsprechen.

00:12:21: Das stimmt, ich frag mal Vincent was.

00:12:24: Solltest du machen?

00:12:25: Eine andere Frage, die vielleicht auch nochmal ganz gut dich noch einmal ein bisschen als Person beleuchtet ist vielleicht welche drei Tools du bei der Arbeit am meisten nutzt und was das über dich aussagt.

00:12:36: Was das über mich aussagt.

00:12:37: also wie gerade schon gesagt natürlich nutze ich im Projektmanagementool weil ich davon überzeugt bin grade wenn man ganz ganz viele parallele Themen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben auf seiner To-do Liste hat.

00:12:51: Dann ist es essentiell dass man sich das irgendwo aufschreibt weil sonst vergisst man Dinge.

00:12:55: also ich kann mit Dingen gut merken zumindest im beruflichen Kontext.

00:12:58: meine Frau wird dann was anderes sagen wahrscheinlich aber beruflich kann ich mir die Dinge einfach merken da fällt's mir sehr leicht aber trotzdem hilft es das aufzuschreiben und nachzuhalten.

00:13:06: das ist das eine.

00:13:07: also definitiv Projektmanagement Tool.

00:13:12: Ja, unsere Agentur Software.

00:13:14: Weil wir müssen uns strukturieren und Rechnung schreiben, weil das ist wirklich was, was du dir dann irgendwie nicht merken kannst in dem Kontext der Schnellebigkeit.

00:13:21: Also da verbringe ich auch sehr viel Zeit.

00:13:24: Und am Ende des Tages, ich würde wahrscheinlich sagen ChatGPT.

00:13:28: Das ist mit Abstand das Tool, was ich am meisten genutzt habe.

00:13:34: Weil es mir einfach unfassbar geholfen hat, schnellen Überblick über Themen zu bekommen.

00:13:37: Ist schon crazy wie sich das seit ... JGPT-Einführung vor zwei, drei Jahren.

00:13:43: Es fühlt sich gefühlt wie eine halbe Ewigkeit an, weil man gar nicht mehr weiß, wie konnte man eigentlich vorher ohne diese KI Tools?

00:13:49: Aber wie sehr sich das auch in den Arbeitsalltag rein integriert hat, finde ich immer wieder ...

00:13:54: Die Geschwindigkeit ist vor allem... enorm.

00:13:56: Also wenn man früher in die Bibliothek gegangen hat, recherchiert und guckt und Kapitel gesucht – jetzt gibt man das ein!

00:14:01: Man muss immer genau gucken was kommt bekommt man da raus am Ende des Tages.

00:14:05: aber um eine erste Orientierung zu bekommen ist es echt Gold wert.

00:14:07: Und ich glaube ich nutze auch gerade mal einen Bruchteil von den Möglichkeiten die das Tool bietet.

00:14:11: also ich würde mich jetzt ganz hier nicht als den most advanced GPD-User bezeichnen wahrscheinlich im Bundesdurchschnitt schon eher im oberen Ende.

00:14:20: aber es ist einfach nur verrückt welche Möglichkeiten es mittlerweile gibt?

00:14:24: Absolut.

00:14:25: Dann gehen wir mal zurück in das Jahr zwanzig, fünfundzwanzig.

00:14:30: Ich glaube Januar-Februar müsste es gewesen sein.

00:14:34: Ihr habt Rayon gegründet.

00:14:36: ihr hattet schon den Liedkunden DM für euch gewonnen und er hatte sozusagen einen Wettlauf gegen die Zeit jetzt schnell zu starten.

00:14:48: Wie zum Henker macht man das?

00:14:50: wie geht man dann vor Wenn man sagt, hey ich muss jetzt hier dieses Projekt bald Managen.

00:14:55: Diesen Kundenbaldmanagen und ich hab gefühlt noch nichts!

00:14:58: Wo startet man?

00:15:01: Buchstäblich auf einem weißem Blattpapier.

00:15:05: Also ich bin ja mitarbeitende der ersten Stunde bei Rayon.

00:15:08: Und als sich das Ganze dann rauskristallisiert hat dass es da eine Chance gibt so was mit aufzubauen Ja war natürlich Feuer am Flamme.

00:15:18: wenn man eine Passion für etwas hat Und dafür brennt, ich kenne wahrscheinlich jeder.

00:15:23: Dann verfliegt die Zeit!

00:15:25: Also dann sitzt man, bespätet ihr die Nacht vor Themen, recherchiert sie und schaut sich an... Ich habe ehrlicherweise buchstäblich auf einem weißen Blatt Papier gestartet und hab mal aufgeschrieben was brauchen wir eigentlich?

00:15:38: Wir brauchen Office, was hängt damit

00:15:39: zusammen?!

00:15:41: Wir brauchen Tools, wir brauchen Personal, also erstmal so Oberthemen irgendwie geklastert und geguckt okay Was müssen wir eigentlich machen um am ersten vierten operativ tätig sein zu können.

00:15:50: Da hilft es natürlich, dass man weiß, wie so eine Agentur tickt und dass man weiß worauf es ankommt.

00:15:58: Und ja gerade auch meine letzte Station im WPP-Netzwerk wo ich mich auch schon um die Operations gekümmert habe.

00:16:07: Damals hab' ich auch die IT mit übernommen.

00:16:09: das war auch so ein Thema wo ich gesagt hab wow!

00:16:12: Ich bin jetzt nicht der klassische ITler, ich hab' einen Grundverständnis davon.

00:16:16: aber da hat dann mein damaliger Vogelsetzer mir den Satz gesagt, ja du musst es auch nicht können.

00:16:23: Das ist eine Management-Aufgabe.

00:16:25: so und da dachte ich am Anfang so okay!

00:16:27: Ist spannend aber habe ich hinbekommen.

00:16:29: deswegen für diesen Rat bin ich noch sehr dankbar und sie hat mir ehrweise jetzt auch geholfen weil Du einfach nochmal wenn Du in einer IT Abteilung unterwegs bist und natürlich mit Fokus also ich hab ganz am Anfang gar nicht gesagt ich habe dann einfach nochmal zwischenzeitlich BWL studiert mit Fahrrichtung Marketing und Distributionsmanagement Und du auf die Zahlen schaust, dann bekommst du einfach einen generellen Überblick darauf wie eine Unternehmung eigentlich funktioniert.

00:16:55: Also über die Tools und die Rechnungen, die reinkommen, verstehst du einfach, wie gewisse Dinge laufen?

00:17:01: Das hat dann schon geholfen, dass man weiß, worauf muss ich Wert legen... So habe ich angefangen den Plan zu machen auch in A-Work damals!

00:17:09: Ich hab die verschiedene Dinge geklastet und sie dann strukturiert abgearbeitet.

00:17:15: Hast du schon einen Tool vorweggenommen?

00:17:17: Wie

00:17:17: sah denn euer initiales Text aus, also wo bist du dann durchgegangen?

00:17:21: hast gesagt okay das brauchen wir hier mal mindestens um starten zu können.

00:17:25: Ich habe gar nicht so wirklich, also schon in Tools gedacht.

00:17:28: Aber wir haben uns vorher eine andere Frage gestellt beziehungsweise für mich war das relativ klar weil ich hab mal eine Migration, Server-Migration in die Cloud mitgemacht weil wir gesagt haben okay Die Daten in der Cloud zu haben ist schon von Vorteil.

00:17:44: und deswegen war die erste Frage die wir uns wie gesagt gestellt haben wollen wir unser Toolstack Cloud Only aufbauen irgendwie On-Premise oder irgendwas Fibrides fahren Und Fremis, ne?

00:17:54: Mein!

00:17:54: Unser Bass, wo ein Bingo-Basser kommt heute zum ersten Mal zum Einsatz.

00:17:58: Ja das hast du mega gut gemacht.

00:17:59: bis dahin also ich hatte bei keinem Begriff jetzt unbedingt die Möglichkeit mal hier zu buzzern.

00:18:05: aber die Idee ist ja dass wir Wörter, die vielleicht ein bisschen zu tacky sind für viele in der audience noch mal neu erklären und vielleicht nutzen wir hier die Chance um einmal Cloud versus on premise zu erklären.

00:18:18: Ganz ganz einfach und ganz blittlich gesprochen.

00:18:20: also entweder man hat seine Daten ausgelagert in der cloud so wie wir es jetzt haben oder was ich

00:18:25: bei großen anbietern von rechenzentren

00:18:30: genau das gegenteil ist eben wenn du das rechen zentrum bei dir physisch vor das.

00:18:35: Also du hast, wie man es nennt den Server-Schrank und ... Den Serverraum?

00:18:38: Genau hat den Serverraum wo die Daten dann auf Festplatten vereinfacht gesagt gespeichert sind.

00:18:44: Und das wollten wir wie gesagt nicht haben, hat dann unterschiedliche Gründe.

00:18:48: also auch gerade das Thema Wie kann ich darauf zugreifen Sicherheitsaspekte, Platzthema ist es heutzutage auch Klimaanlagen, die damit rein spielen um die Datenswürde.

00:18:59: Das wollten wir alles nicht und haben gesagt okay unser Ansatz ist Cloud Only und den haben wir auch durchgezogen.

00:19:05: Und dann haben wir halt geschaut, okay was gibt es denn für Lösungen die dann irgendwie besonders gut funktionieren?

00:19:12: Auch miteinander gut funktionierend und so bin ich dann quasi Stück für Stück durch gegangen natürlich mit den Erfahrungen die man schon hatte.

00:19:19: das ist eben auch ganz ganz wichtig.

00:19:20: ein Teil die man aus seiner bisherigen Karriere kannte hat man einfach mit übernommen wobei nur Und das hatte ich ja eigentlich schon gesagt, nur weil man mit einem Tool schon mal gearbeitet hat.

00:19:29: Heißt es nicht dass man in neuer Konstellationen mit diesem Tool exakt so arbeitet sondern Tools kann man unterschiedlicherweise konfigurieren und dann haben wir einfach geguckt wie wir's denn für uns am besten machen.

00:19:41: Und was waren die Tools, die du direkt zu Beginn eingeführt hast?

00:19:49: Ja da würde ich auch nochmal einen Schritt zurückgehen.

00:19:51: Ja weil das ist auch immer so spannend.

00:19:53: Wir sprechen jetzt drüber wenn man wirklich bei Null startet.

00:19:56: Und das auch vielleicht nur eine kleine Anekdote.

00:19:58: Wir haben ... Das erste, was dann auf der Agenda steht ist, dass man sich ne Domain sichert?

00:20:04: Ja!

00:20:05: So.

00:20:05: und ich hab mal irgendwo gelesen es gibt irgendwie dreißigtausend Werbeagenturen allein in Deutschland... Da kann man sich vorstellen, dass gefühlt jeder Name schon vergeben ist.

00:20:13: Und wir haben dann so namens Ping-Pong gespielt und ich glaube wir hatten dreihundert achtundvierzig unterschiedliche Namen für unsere Agentur.

00:20:18: Oh mein

00:20:19: Gott!

00:20:19: Und wir hatten das eine Lager rund um Michael, Miriam und Vince.

00:20:23: Die sind dann voll auf den Namen gegangen und haben gesagt so und so können wir's machen.

00:20:28: Ich hab gesagt, habt ihr die Domäne mal gecheckt?

00:20:29: Dann war die Antwort immer so ja, die kann man ja kaufen!

00:20:33: Vermeintlich.

00:20:33: also empfehle ich wirklich jedem der irgendwie neu startet... Schaut, dass ihr eine gute Domain bekommt.

00:20:41: Bevor ich in den Namen verliebt der dann nicht realisierbar ist und da hatten wir uns immer darauf geeinigt weil es geht ja los du möchtest ein Tool haben möchtst testen dann brauchst du nie mein Adresse Weil das ist so das erste was Du eigentlich brauchst Ansonsten kriegst auch keine Testversion.

00:20:55: Und das haben wir natürlich zuerst gemacht Da haben wir uns durchgekämpft.

00:20:59: Ja Dann sind wir in die Tools gegangen

00:21:01: Mhm.

00:21:01: Und da fängt's dann wahrscheinlich schon an bei der E-Mail-Adresse, dass man sich so was wie eine Office Suite oder sowas aussucht?

00:21:07: Genau!

00:21:09: Dann nehmen wir uns da doch vielleicht mal mit.

00:21:13: Domain war dann da, E-mailadresse war da... Wir schreiben wahrscheinlich jetzt irgendwie Januar, Februar.

00:21:19: Ja,

00:21:19: so grob.

00:21:20: Welche Toolentscheidungen muss man sich dann stellen?

00:21:24: Ja, dann haben wir gesagt okay es gibt natürlich ein paar Grundsatzentscheiden.

00:21:28: also ich hab mein Leben lang eigentlich in der Google-Welt gearbeitet.

00:21:32: Ich fand es total charmant, mich im Google-Kosmos zu bewegen.

00:21:36: Kann ich schon mal vorweggreifen?

00:21:37: Unser Kunde ist in einer Microsoft-Weld zu Hause und deswegen haben wir gesagt ... Wir wollen natürlich eine möglichst reibungslose Kollaboration ermöglichen und deswegen gehen wir auch auf Microsoft um dann eben über Teams zu chatten die Calls einzustellen.

00:21:51: Ansonsten ist immer ein bisschen schwierig.

00:21:53: das kenne ich aus der vorherigen Konstellation.

00:21:57: Genau so diese Grundsatzentscheidung haben wir getroffen Microsoft vs.

00:22:00: Google, dann haben wir gesagt okay was wird definitiv brauchen ist eine Agentur Software.

00:22:05: Kannst du das mal erklären?

00:22:06: also für Leute die jetzt außerhalb von Agenturen zuhören?

00:22:09: Was macht ne Agentursoftware?

00:22:11: wie könnte man das vielleicht auch analog zu einem anderen Gewerk beschreiben?

00:22:18: Analog zum anderen Gewerk?

00:22:19: Also ne Agentursoftware ist im Prinzip eine.

00:22:22: ich will sie mal nennen Jobverwaltung.

00:22:24: also wir legen dort Jobs an Wir schreiben darüber Angebote, Aufträge, Rechnungen.

00:22:31: Haben da unser Lieferanten-Datenbank drin also im Prinzip sämtliche Informationen die wir für vorbereitende buchhalterische Aufgaben irgendwie nutzen.

00:22:42: Also wie gesagt wir haben ja die Finanzbuchhaltung ausgelagert hat ich schon gesagt aber wir müssen natürlich... Ja!

00:22:48: Also ein Grunde genommen sowas wie in EAP-System, also Enterprise Resource

00:22:53: Planning

00:22:54: aber spezialisiert auf Agenturen.

00:22:57: Genau,

00:22:58: genau!

00:22:58: Also natürlich kann man auch wenn man groß denkt einen SAP System irgendwie nutzen... Puh, dann wird's aber schwierig.

00:23:03: Ich hab eine, zwei SAP-Einführungen mal mitgemacht.

00:23:06: Das war sehr herausfordernd und wär auch einfach viel zu groß für uns gewesen und viel zu komplex.

00:23:11: Und da gibt es wie gesagt Anbieter am Markt die auch auf den Agenturcales spezialisiert sind.

00:23:16: Und das hilft dann total weil diese Art Software natürlich auch gewisse Fragen einfach abgedeckt sind.

00:23:23: Die stellt man sich gar nichts und ist klar dass sie diese Funktionalitäten haben.

00:23:26: Ja ich glaub' da gibts auch sehr große Player.

00:23:28: also mir fallen irgendwie so ein... Team-Lieder oder so ein, oder so'n Moco.

00:23:34: Für wen habt ihr euch denn entschieden?

00:23:36: Die

00:23:36: haben wir uns auch angeschaut in der Tat.

00:23:39: Wir haben da recherchiert und haben uns dann Testumgebungen mal zeigen lassen.

00:23:44: mit Moco haben wir auch gesprochen.

00:23:46: Haben uns letztendlich aber für OS Agentur Software... Okay,

00:23:50: spannend!

00:23:50: Ja, spannend.

00:23:52: Es ist kein Joke, man recherchiert natürlich und haben auch über OMR Reviews gefunden.

00:23:57: Das hören wir natürlich gerne.

00:23:58: Mega!

00:23:59: War wirklich so in der Tat und hab dann da einen direkten Kontakt gehabt.

00:24:03: das finde ich ja sowieso mal total klasse wenn man irgendwie sich mit Menschen austauscht die entweder A direkt von... der Software sind oder sie wirklich im Einsatz haben, weil das ist dann so ein reales Feedback was immer total hilft.

00:24:16: Und hatte dann einen Call mit Sebastian Druschel und er hat sich super Zeit genommen.

00:24:22: Also die sind

00:24:22: sogar hier aus Deutschland?

00:24:23: Ja genau!

00:24:23: Ein ganz frisches Tool.

00:24:24: Genau, die gibt es noch gar nicht so lange.

00:24:26: und ja da muss man natürlich sagen okay vertraut man jetzt so einem Tool obwohl es noch nicht so viele Reference Cases gibt.

00:24:31: Das hatten wir aber damals in Furia Konstellation auch mit A-Works und da lief's super Und dann einfach ein bisschen recherchiert, Fragen beantwortet auf das Thema Integration zu sprechen gekommen.

00:24:43: Sprechen wir später auch noch zu und dann haben wir gesagt okay das ist irgendwie ein ziemlich cooles Tool.

00:24:47: Ja mega!

00:24:48: Manchmal muss man auch den jungen Wilden an sozusagen eine Chance geben.

00:24:51: Ja sind wir ja selbst auch von daher...

00:24:53: Das passt dann sehr gut

00:24:55: zu.

00:24:55: Der persönliche Kontakt ist wirklich das A und O ganz am Anfang, wenn man wie gesagt dieses Know-how nicht hat und darauf ein Stück weit angewiesen ist.

00:25:02: Ist total hilfreich, wenn du im Zweifel jemanden anrufen kannst.

00:25:04: Absolut gibt es auch zahlreiche Studien, dass immer noch das Thema World of Mouth.

00:25:08: also man spricht mit irgendwie Leuten die man im Netzwerk hat, den man vertraut und kennt darüber und das sind natürlich die Einflusslerreichsten Informationsquellen in so einem Software bei dem Prozess.

00:25:21: Genau

00:25:22: So, was haben wir noch gemacht?

00:25:24: Eine HA-Lösung brauchten wir.

00:25:26: P&C Lösung kann ich auch schon vorwärts personio.

00:25:30: Ja, liebe Grüße nach München!

00:25:35: Genau und dann haben wir geschaut das ist ein bisschen zurückzuführend auf... Die IT-Tätigkeit, in der ich vorher war.

00:25:43: Wir haben ein Mobile ... Bevor du jetzt gleich passerst, wir haben einen ... Ein Mobile Device Management System bei uns.

00:25:52: Was ist das?

00:25:54: Es ist ein Tool im Spaßeshalber gesagt, so Tonschuhe IT zu vermeiden.

00:26:00: Also was steht man darunter?

00:26:02: Wenn man jetzt eine Team hat von mehreren Menschen, in unserem Fall.

00:26:07: Dann und es irgendwie nen IT-Thema gibt, dann kennt man das vielleicht dass der IT lang gerufen wird.

00:26:11: Der läuft dahin geht zu dem Rechner lockt sich da ein und löst dieses Problem für dich.

00:26:16: Und ein Mobile Device Management System sorgt einfach dafür, dass du Probleme... zentral beheben kannst.

00:26:23: also du kannst rechnerzentral verwalten du kannst die zentraleinrichten.

00:26:27: Wir nutzen dieses tool um beispielsweise unsere rechne aktuell zu halten und sicherheitslücken zu schlüssen, dass wir immer ein spezielles betriebssystem installiert haben.

00:26:36: so da muss dann keiner mehr zu deinem rechler laufen sondern es wird dann zentrallseitig auf die rechna gepusht und dann kann das der nutzer selbst machen.

00:26:44: das hilft uns natürlich enorm weil wie gesagt auch keine dezidierte it haben Sondern dich?

00:26:50: Genau und das ist natürlich doof, wenn man dann immer von A nach B rennt um Updates zu installieren.

00:26:55: Das hilft natürlich total!

00:26:56: Ich muss gerade total schmunzeln, weil es so verrückt ist an was man alles denken muss.

00:27:00: Ja.

00:27:00: Das ist ja bestimmt auch ein Prozess.

00:27:02: also das kommt dann mit der Zeit dass man vor dem nächsten Problem steht und eine Lösung dafür sucht und er überlegt okay was macht man da gibt's da vielleicht auch Software dafür?

00:27:12: Aber absolut verrückt wie viel...

00:27:14: Eigentlich gehts immer um die Frage man hat ne Herausforderung oder ein Problem oder man sieht etwas was irgendwie nicht so gut läuft und dann sagt man ok wir müssen das eigentlich sein.

00:27:21: und dann stellt man sich die Frage gibt's dafür eigentlich einen Tool?

00:27:23: Und die Antwort ist glaube ich in Neunundinzig Prozent der Fälle, ja.

00:27:26: Ja, spannend!

00:27:27: Okay jetzt haben wir Mobile Device Management Wir haben eine HR-Lösung, wir haben eine Agentur Software also ein Agentur ERP, wir sind Projekt Management und wir haben ne Finance Lösung für die Reisekostenabrechnungen.

00:27:41: Wir sind auch schon fast durch.

00:27:42: Also deswegen das ist vielleicht noch so'n Ansatz.

00:27:45: Das ist unsere Philosophie dass wir möglichst wenig Tools im Einsatz haben.

00:27:53: Ja, sehr gut und intensiv nutzen zum einen aus Kosten gründen.

00:27:57: Und auch aus nur Haugründen weil es einfach super ist.

00:28:01: Ist mir auch ganz oft vorgekommen dass man wie die tollsten Tools hat aber die Menschen einfach nicht wissen was diese Tools eigentlich können und wie sie wirklich helfen könnten.

00:28:11: Da haben wir noch abschließen und dann sind wir fast durch.

00:28:14: Wir haben noch ein Identity Provider

00:28:17: Identity-Provider.

00:28:19: Ich erspare dir jetzt mal in den Wasser, du bist schon dabei.

00:28:22: Ja gut also auch da vereinfacht gesprochen es ist total super und das kennt man vielleicht auch aus vielen Situationen auch aus dem privaten dass man sich irgendwo einloggen muss und man hat unterschiedlichste Passwörter

00:28:31: ja

00:28:31: total nervig und dann passwort zurücksetzen und gerade wenn du in in support cases denkst und da sitzt jemand irgendwie bei einer kunden präsentation und so weiter und braucht irgendwie schnell Hilfe weil er sich nicht einloggan kann.

00:28:41: also eine identity provider sorgt einfach dafür dass man allen Systemen die bei uns im Einsatz sind, den gleichen Nutzernamen und das gleiche Passwort hat.

00:28:53: Das hilft einfach auch.

00:28:54: Da muss ich niemanden, das mit einem Passwort muss man sich merken, dass dann nach gewissen Regeln auch aktualisiert werden muss.

00:29:00: aber...

00:29:01: Es hört sich auf den ersten Blick erst mal unsicher an, aber ein Identity-Provider macht ja genau das, dass das halt sicher ist obwohl das nur...

00:29:07: Ja genau du kannst dann richtig festlegen wie sicher das Paar wie viel Stellen das Passwort haben muss

00:29:11: etc.,

00:29:11: wie oft es gewechselt werden muss und nach wie vielen Tagen.

00:29:13: oder da gibt's dann entsprechende Einstellungen.

00:29:15: Und was habt ihr dafür in Anbietern gewählt?

00:29:18: Es gibt zwei Große, sag ich mal.

00:29:21: Das eine ist One-Login und das andere ist Okta.

00:29:24: Und ja wir haben beide angefragt.

00:29:28: Bei Okta gab's ein Startup-Programm was wir dann so gehört haben.

00:29:30: Auch nochmal für junge Unternehmen.

00:29:33: Genau.

00:29:34: Weil es machen ja voll viele!

00:29:35: Dann hieß es erst so ihr würdet da gar nicht reinpassen weil die seid ja dann irgendwie kein klassisches Start up.

00:29:39: und dann haben wir gesagt warum denn nicht?

00:29:40: Was muss man denn?

00:29:42: Und dann kamen wir eine ganz nette Mail zurückbekommen.

00:29:44: Das wird das erste Jahr kostenlos bekommen, also mega gut!

00:29:47: Also das ist vielleicht auch noch ein Tipp, dass man einfach sagt okay wenn man wirklich neu isst die Karte kann man doch spielen ja.

00:29:52: Ja crazy ok.

00:29:54: Dann du hast ja schon gesagt und dann wär mal auch fast durch und es ist ja auch nochmal ne totale Besonderheit ihr seid ja super Lean im Endfekt aufgestellt ne?

00:30:03: Ein sehr sehr schmale Set mittlerweile nur an Tools.

00:30:07: Du hast auch gerade erklärt dass sie mehr diesen All in one Ansatz verfolgt, statt einen sogenannten Best of Breed.

00:30:13: Das erkläre ich gleich was das ist.

00:30:15: Dass ihr guckt dass ihr so mögliche Suite Produkte nutzt also die sehr viele Funktionen, sehr viele Anwendungsfälle sozusagen abdecken können versus ein Spezialanbieter der vielleicht eine bestimmte Funktion super gut macht und so auch des allgemeine Texts sehr klein zu halten.

00:30:34: Ja das kann man sagen Vielleicht, und das ist so die Klammer über das Ganze.

00:30:39: Bei der Auswahl der Tools haben wir explizit darauf geachtet dass es Standardintegrationen gibt also dass die Tools miteinander sprechen können weil klar In einem Projekt ist es super, dass Menschen miteinander sprechen.

00:30:53: Dass Kommunikation herrscht.

00:30:55: Aber wir denken das ein Schritt weiter bei Rayon weil es wäre super wenn man die Tools mit einbezieht und die auch miteinander sprechen und man eben die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort hat und sie im Idealfall nur einmal gepflegt hat.

00:31:07: also wenn sich jemand bei uns über die App in den Urlaub verabschiedet und den Urlaubsantrag stellt, dann ist diese Information nahezu in Echtzeit auch in unserer Projektmanagement-Lösung vorhanden einer Kapazitätenplanung.

00:31:19: Das heißt ich kann da jemand nicht buchen.

00:31:22: Man kennt das vielleicht, sonst müsste man dann einen manuellen Schritt machen oder sie händisch irgendwo austragen oder blocken.

00:31:29: Und das sind einfach so Atmen-Tätigkeiten die wir nicht haben wollen.

00:31:33: Wir haben dabei darauf geachtet dass alle Tools, die wir ausgewählt haben da, wo es sinnvoll ist und wichtig ist auch miteinander sprechen.

00:31:42: Und das von Haus aus so dass wir jetzt nicht für die Maintenance dieser Schnittstelle verantwortlich sind sondern dass dann die Hersteller selber machen weil man kann natürlich auch Dinge selber entwickeln die muss man dann selber betreiben und aktualisieren und es ist sehr zeitintensiv und kostenintensif.

00:31:56: das wollen wir nicht.

00:31:57: oder gibt's

00:31:57: halt so sogenannte middleware Software also so Schnittstellen an Liter wie Make und Selbherr.

00:32:03: ihr habt wirklich drauf geguckt dass die Tools native Man spricht von Arp hieß also Integration in die andere Tools hat, damit das alles sauber und schön ineinander greift.

00:32:13: Genau.

00:32:14: Zumindest bei unseren Kernprozessen.

00:32:15: Also was wirklich im Tagesgeschäft wichtig ist, darauf haben wir geachtet.

00:32:20: Wenn es eine gewisse Integrationsmöglichkeit nicht gab dann war dieses Tool zumindest nicht mehr in den Top zwei oder top drei bei uns sondern musste schon gute Gründe geben warum wir dieses Tool nutzen.

00:32:30: Spannend!

00:32:31: Was mich noch total interessiert hat, war ... Wo hast du auch bewusst mal eine andere Tunelentscheidung getroffen?

00:32:37: Wie du es vielleicht vorher gekannt hattest.

00:32:39: Es kommt ja vorher aus einem großen Agenturnetzwerk, historisch wahrscheinlich sehr komplex gewachsen und hat das jetzt beides gesehen.

00:32:48: Einmal ein super ... Krass aufgestelltes, sehr großes vielleicht sogar auch aufgeblasenes Text deck versus ich hab jetzt hier die freie Bahn.

00:32:58: Ich kann alles so machen wie ich will.

00:33:00: wo hast du bewusst dich auch mal für eine andere Lösung entschieden?

00:33:03: Wie du sie vorher gekannt hattest

00:33:04: also ganz klar war der Agentur Software mit US habe ich noch nie gearbeitet dir mich einfach inhaltlich überzeugt oder uns.

00:33:13: Und deswegen sind wir den Weg gegangen, auch was das Thema Integration im Speziellen betrifft.

00:33:16: Also es gibt eine Integration zu Pleo ohne dazu viel Werbung zum Machen.

00:33:19: Es gibt eine Superintegration zur A-Work.

00:33:22: Zu Personio.

00:33:23: Das tut es echt super!

00:33:25: Das muss man schon sagen... Dann Pleo haben wir eingeführt?

00:33:30: Das war immer so.

00:33:31: der Pain dass du irgendwie die physische Reisekostenabrechnung machen musstest mit Zettel ausdrucken aufkleben und soweit und sofort Nicht geil, haben wir cool gelöst jetzt.

00:33:43: Auch das Thema digitale Kreditkarten ist ja auch oftmals ein Thema in größeren Unternehmen, weil wenn man sowas dann im großen Stile einkauft und ausrollt, kann so was sehr schnell Chaos verursachen.

00:33:56: Das war immer nicht möglich sozusagen.

00:33:59: Jetzt im kleinere Kreis konnten wir das machen, weil es für uns administrierbar ist.

00:34:03: Und von daher sind schon Dinge die signifikant anders sind

00:34:07: Und gibt's auch, sag ich jetzt mal zum heutigen Zeitpunkt schon Entscheidungen wo du denkst, hätte ich das gewusst?

00:34:14: Hätte ich es vielleicht nicht gemacht?

00:34:16: oder wurde bewusster gesagt hast du jetzt hier vielleicht eine Übergangslösung?

00:34:21: Eigentlich ehrlicherweise nicht.

00:34:22: Also wie gesagt wir sind jetzt operativ seit, ich glaube acht Monaten oder so müsste ich jetzt noch einmal genau nachschauen und wir sind eigentlich happy mit dem Wie wir es jetzt aufgesetzt haben kriegen auch das Feedback von den Mitarbeit und darauf kommt sie an.

00:34:34: also die Tools sind akzeptiert Sie werden genutzt.

00:34:37: Das ist ja sowieso mal das Hauptziel sozusagen, dass man das erreicht.

00:34:44: Und das feiern alle und das bestätigt uns in dem Jahr.

00:34:47: Also bisher ... Bis dato sind wir happy!

00:34:52: Sehr gut.

00:34:53: Wie würdest du ... Du bist derjenige, der das Text-Deck bei euch managt?

00:34:58: Wie würdest du das strukturieren?

00:35:00: Wie wurdest du selbst eine gewisse Ordnung?

00:35:03: Du hast gesagt, du bist ein strukturierter Mensch.

00:35:06: Ja, in den Logik bringen.

00:35:10: Gute Frage!

00:35:10: Also in der Logik würde ich sagen es gibt Tools und Prozesse die haben unmittelbaren Einfluss beziehungsweise werden unmittelbar von operativen Teams genutzt also von unserer Kreation Beratung Strategie und es gibt tools die laufen im Hintergrund und organisieren Hintergrundprozesse.

00:35:29: so würde ich das schon So würde ich das schon klasstern, weil was im Hintergrund passiert ist egal wie viele Tools du hast.

00:35:37: Solange sie ihren Zweck sauber erfüllen.

00:35:39: Je mehr Tools du aber im operativen Vorne hast, desto schwieriger wird es mit arbeitenden Onboarding-Team übergreifende Arbeit wenn in Teams unterschiedlich gearbeitet wird.

00:35:51: Da sollte man versuchen einen Standard zu haben der sich auch wirklich operativ anbietet Und bei den Hintergrundtools und Prozessen da ist es relativ egal.

00:35:59: Also das Mobile Device Management System bekommt keiner mit, außer dass dann ein kleiner Button mal aufgeht und sagt so Achtung!

00:36:05: Du musst spätestens in drei Tagen das neue Betriebssystem aktualisieren oder?

00:36:09: Und dementsprechend ja ich würde immer aus Sicht der Nutzenden gucken.

00:36:16: Jetzt hast du schon bisschen darüber gesprochen Wie du jetzt in konkreten Situationen Software ausgewählt hast.

00:36:25: Aber wie würdest du deine eigene Customer Journey normalerweise beschreiben?

00:36:29: Also, wie suchst und findest du neue Tools?

00:36:32: Also entweder man hat... Man guckt erst mal in welchem Bereich befindet sich beziehungsweise man schaut einmal vorher.

00:36:38: okay was ist eigentlich die Herausforderung, was das Problem, was es das Thema, dass wir lösen wollen.

00:36:42: Das hatte ich ja eigentlich schon gesagt.

00:36:44: Und dann mach ich es jetzt mittlerweile so, dass ich zumindest mal die Herausforderung, die ich habe ganz einfach bei ChatGPD eingebe.

00:36:53: Wo ich nicht schon vielleicht eine Idee habe was es geben könnte und mache mal einen Quick Research.

00:36:58: dann kommt dabei etwas raus.

00:37:00: das nimmt man dann erst einmal so hin und dann gehe ich von da aus weiter in die Analyse eure Plattform hab ich durchgestöbert In den unterschiedlichen Bereichen.

00:37:07: so bin ich auch auf Moko gekommen ehrlicherweise die ich mir damals dann angeschaut habe.

00:37:13: Ja, und wenn man dann über die Plattform gegangen ist.

00:37:17: Über Google Reviews, dann versucht man einfach irgendwo einen belastbaren ... eine belastbare Referenz zu bekommen?

00:37:25: Und ich hab auch Leute angeschrieben zum Thema OS als ich gesehen habe

00:37:28: z.B.,

00:37:29: irgendwie sind die ja noch relativ frisch am Markt.

00:37:32: und dann hab' ich geguckt okay wen haben die auf der Website?

00:37:34: und bin nicht auf LinkedIn gegangen und hab' die verantwortlichen Personen rausgesucht und angeschritten weil am Ende des Tages braucht man ja wie gesagt ehrliches Feedback.

00:37:42: Und ja, so gehe ich eigentlich vor bei diesen großen Toolentscheidungen.

00:37:47: So würde ich sagen dann habe ich noch oder was ist das?

00:37:50: Wir im Team haben uns noch eine Person die mit uns die Operations macht, die scant eigentlich permanent den Markt schaut.

00:37:57: okay in Sinne der Kollaboration.

00:38:00: Was ist möglich, was kann man verbessern?

00:38:02: Wo kann man administrative Prozesse digitalisieren?

00:38:05: und der kommt dann auch ganz oft mit Vorschlägen die man sich anschaut.

00:38:09: Und damit bewerten wir für uns inwiefern das zum jetzigen Zeitpunkt und das ist glaube ich auch ganz entscheidend.

00:38:13: also wann trifft man welche Entscheidung?

00:38:15: was kann noch warten?

00:38:16: was gerade jetzt wirklich wichtig?

00:38:19: ja und dann gehen wir die thematik an.

00:38:21: krass

00:38:22: und habt ihr da noch Sag ich jetzt mal eine gewisse Philosophie dahinter.

00:38:26: Also würdest du sagen, du hast ne Philosophia beim Thema Toolauswahl?

00:38:32: Ja... Wir haben gerade über Integration gesprochen.

00:38:36: Super super wichtig dass das funktioniert!

00:38:39: Dann Cloud First haben wir auch drüber gesprochen.

00:38:42: und ansonsten Philosophies.

00:38:45: die Tools müssen am Ende des Tages von den Menschen akzeptiert werden.

00:38:49: also wenn ich ein Tool habe was einfach nicht performant ist oder was vielleicht nur ein Problem löst, aber die Leute es einfach nicht akzeptieren.

00:38:56: Weil die Problemlösung zu kompliziert und umständig verläuft ja dann ist das mir nicht geholfen.

00:39:01: also dass man versucht so Rohkrippierer zu vermeiden und sich genau wirklich fragt okay brauche ich dieses Tool denn wirklich?

00:39:08: Also Tools die in der Theorie super klingen aber im Endeffekt die mitarbeiten da null mit arbeiten und irgendwie nicht warm damit werden sowas zu vermeidern.

00:39:18: Ja genau

00:39:20: Mega.

00:39:21: Jetzt hast du uns einen super Überblick über euer Texteck gegeben.

00:39:26: Ja, vor welchen Herausforderungen auch standet das so aufzusetzen?

00:39:30: Klingt super, super spannend!

00:39:32: Weshalb wir in unserer nächsten Section den Quickfire-Questions nochmal etwas tiefer reingehen?

00:39:41: Bist du

00:39:41: ready?!

00:39:42: Ich bin ready!

00:39:46: Das Finale – Quickfire Questions.

00:39:49: Die erste Frage kannst du mir wahrscheinlich aus dem Kopf sagen.

00:39:51: Wie viele Tools habt ihr bei Rayon ungefähr im Einsatz?

00:39:54: Ungefähr zweiundzwanzig.

00:39:58: Ja, ich weiß es!

00:39:59: Wir haben wie gesagt einen Businessplan gemacht und da gehört auch dazu okay was für Software kaufst du eigentlich ein und wofür brauchst du den Tool?

00:40:07: Und wir haben ja dreizehn Tools die im Hintergrund laufen, die eigentlich keiner mitbekommt die dann quasi auch von unseren Mitarbeitenden aktiv genutzt werden.

00:40:23: Mega!

00:40:23: Kannst du eine grobe Hausnummer nennen?

00:40:25: Wie viel ihr monatlich für Tools ausgibt?

00:40:28: Ja, grob hängt natürlich... also monatlicht kann man immer schwer sagen.

00:40:32: das ist vielleicht auch noch ein Tipp gerade wenn man neu startet.

00:40:35: so Thema Cashflow.

00:40:36: Oftmals gibt's ja irgendwie ganz gute Angebote, wo man sagt okay zahlt irgendwie gleich und dann bekommst du den Discount oder schließt für zwei Jahre ab.

00:40:45: Das muss mal ein bisschen einmal für sich abwägen.

00:40:47: aber wenn man das runterbricht auf eine monatliche Summe sind wir so im mittleren fünfstelligen Betrag.

00:40:55: Nee, mittlerer vierstellige Betrag!

00:40:57: Krass!

00:40:59: Was war dein letzter persönlicher Toolkauf für dich oder das Team?

00:41:03: Pleolizenzen weitere

00:41:05: noch mehr

00:41:06: Ja, wobei man da ist.

00:41:06: Da gab's gar nicht so lange her ein Angebot.

00:41:09: also nicht jeder braucht ja eine volle Play-O-Lizenz sprich eine Kreditkarte mit der auch dann Zahlung tätigen kann sondern wir haben darüber quasi einmal aufgestockt um für alle in die Auslagenerstattung zu digitalisieren als vielleicht auch ein gutes Beispiel dafür.

00:41:24: Wir sind erstmal damit gestartet dass wir Filmkreditkarten brauchen und wir hatten bei uns bei der deutschen Bank Ja, darf man sagen.

00:41:31: Die Filmkreditkarte aber für die Mitarbeitenden generell.

00:41:34: wenn wir auf Reisen gehen brauchen wir natürlich auch welche und da haben wir erstmal nur die Person mit Kreditkarten ausgestattet die dann noch regelmäßig zum Kunden nach Karlsruhe reisen um das wie gesagt zu digitalisieren.

00:41:50: und jetzt aber schnell gemerkt eigentlich müssen alle irgendwie ihre Expenses digital einreichen können und dann haben wir das gemacht

00:41:57: Sehr gut.

00:41:58: Wir entfernen uns gerade ein bisschen von dem Format Quickfire!

00:42:02: Oh verdammt, ja gut dann geb ich Gas

00:42:04: Hand auf's Herz.

00:42:05: Welches Tool war mein richtiger Fehlkauf?

00:42:08: SAP Signavio In einer vorherigen Station.

00:42:12: Das erklärt auch jetzt den Pläokauf

00:42:15: Ja gar nicht.

00:42:16: also doch wir haben ein Stück weit.

00:42:18: aber da war das war von Idealismus geprägt.

00:42:21: Also man kann ja damit Geschäftsprozesse modellieren und auf Knopfdruck sich ausrechnen.

00:42:24: wie teuer so ein Prozess ist ist vielleicht im Magenturumfeld.

00:42:29: Ja, gern gesehen in Finanzabteilung aber absolut nicht praktikabel.

00:42:34: Ich halte mich selber nicht an die Regeln hier, aber es würde ich auch noch mal ein spannendes Beispiel

00:42:37: ... Ich kann auch Einwortansätze geben oder so.

00:42:39: das können wir ummachen.

00:42:41: Nee, aber ich finde es auch noch einmal ein spannender Beispiel dafür.

00:42:44: Es gibt halt diese krassen Tools am Markt, die super overpowered sind, aber ein Learning ist vielleicht auch mal sich nochmal in die eigene Nase zu fassen und sich zu fragen, brauche ich das jetzt?

00:42:54: Oder reicht mir eine viel schlankere Lösung?

00:42:56: Total.

00:42:57: Welches Tool, das als Standard am Markt gilt findest du persönlich eigentlich überbewertet?

00:43:03: Vielleicht zurückzuführen auf unsere Situation, dass wir nicht so wirklich vor der Entscheidung Google vs Microsoft standen und wir uns für Microsoft entschieden haben hätte ich da wirklich frei wählen können.

00:43:14: also wir hätten es machen können hätten dann aber im Sinne der Kollaboration Einschnitte hinnehmen müssen.

00:43:23: ja würde ich sagen irgendwie Microsoft, also da muss man wirklich warmet werden wenn man lange in der anderen Welt gearbeitet hat.

00:43:29: Aber man gewöhnt sich an alles.

00:43:34: Näh stopp andersrum gefragt!

00:43:35: Welcher Bereich eures Textech ist denn als nächster auf eure Privatliste?

00:43:40: Das Thema People and Culture beziehungsweise dann Personio.

00:43:44: Also wir haben die Basiskonfiguration gemacht das funktioniert jetzt soweit Und müssen jetzt quasi ausbauen im Bereich Performance und Recruiting.

00:43:52: Also im April stehen dann ja bei uns Jahresgespräche an, die würden wir gerne toolbasiert abbilden.

00:43:58: Und da wir weiter vorhaben zu wachsen wird auch das Thema Recruitting für uns relevant.

00:44:04: Das wollen wir wie gesagt nicht über ein E-Mail Postfach machen.

00:44:06: Ja,

00:44:07: spannend!

00:44:09: Nennen uns mal einen Tool, dass ihr nutzt aber wahrscheinlich noch niemand vorher gehört hat.

00:44:15: So'n richtiger Geheimtipp.

00:44:19: Ein richtiger Geheimtipp.

00:44:21: Ich muss ja schon fast sagen US-Agentur Software, weil es das Tool ist... Das hat's

00:44:24: ja angetan!

00:44:25: Ja, es ist das Tool was wahrscheinlich noch nicht so lange am Markt ist wie alle anderen auch und dass man aufgrund dessen das vielleicht nicht gehört hat.

00:44:34: also man kennt ja in der Agenturbranche zumindest die Platzhirsche.

00:44:38: Die großen?

00:44:38: Genau und ich glaube sie sind relativ fresh und gut.

00:44:45: Er zeig dir ja eine Kreativagentur.

00:44:47: Deswegen auch die Frage, hey wenn du dir jetzt aus diesem ganzen Saas und Software umfällst mal ein Unternehmen aussuchen würdest für das ihr ganz gerne die Kreative Arbeit machen wollt?

00:44:58: Welches wäre es?

00:45:00: Ja da würde ich sagen auch das tu nutzen wir wieder!

00:45:05: Und zwar Awork.

00:45:06: liebe Grüße an Tobi und Julia an dieser Stelle.

00:45:11: Die machen viel, viel richtig.

00:45:13: Man kennt's von A-Work for the joy of work.

00:45:15: also die versuchen wirklich eine Lösung zu schaffen, die den Menschen im Arbeitsalltag hilft auch mit Fokus auf Kreative und ich mache glaube ich UX-seitig sehr, sehr viel richtig Und sorgen einfach dafür, dass das Tool eine hohe Akzeptanz hat auch unter Kreativen.

00:45:31: Das ist ja so der Holy Grail wenn du mit Projektmanagement Software hast die auch von kreativen Gang genutzt wird.

00:45:37: Ja unbedingt.

00:45:38: also das ist ein Thema und ich finde diesen Ansatz einfach total spannend for the joy of work gerade auch mit dem Agents Happiness Club den sie ins Leben gerufen haben wo sie sich wirklich Ich sag mal, forschen diesem Thema Whitman und wirklich schauen was dahinter steckt.

00:45:55: Und das versuchen auf ihr Produkt zu übertragen finde ich total spannend weil da auch immer diese Menschlichkeit mitschwingt die wir uns auch auf die Fahne geschrieben haben passt ja

00:46:03: auch gut zum thema wärme absolut.

00:46:05: also da sieht man wirklich dass sie es ernst meinen.

00:46:07: und ich finde wenn jemand etwas ernst meint und authentisch ist dann kann man dafür auch gute kommunikation machen.

00:46:14: Also sind wir auch bei uns richtig gut bewertet, also scheinen da auf jeden Fall einen sehr guten Job zu machen.

00:46:19: Wir

00:46:19: dürfen gerne anrufen falls sie noch eine Kreativagentur brauchen!

00:46:23: Sehr gut.

00:46:24: und dann vielleicht eine Frage noch wenn du, wenn jetzt so ein junger wilder Gründer vor dir steht welchen Tipp würdest du ihm vielleicht noch geben?

00:46:34: Vielleicht auch rund um das Thema Tooling und Textec.

00:46:38: Chat GPT als persönlichen Assistent nutzen.

00:46:42: Und da in dem konkreten Zusammenhang, ich bin irgendwie total Fan vom Voice Mode geworden.

00:46:47: Also man kann natürlich irgendwie Dinge eintippen und ist dann verhältnismäßig langsam aber wenn man ... Ich hab's in der Zeit oft genutzt, wenn ich draußen unterwegs war ins Büro gefahren bin mich von A nach B bewegt habe.

00:47:02: Dann bin ich oftmals lieber zu Fuß gegangen als den Bus zu nehmen weil dem virtuellen Assistenten sprechen konnte und mir einfach Informationen rund um Themen organisieren konnte.

00:47:14: Das ist irgendwie total hilfreich gewesen, so hat man dann irgendwie in zwanzig Minuten die vermeintliche Lösung schon bekommen wenn der Laufen ist.

00:47:20: Klar muss man noch nacharbeiten, verifizieren

00:47:22: usw.,

00:47:23: aber das hat schon wirklich extrem geholfen!

00:47:25: Das

00:47:25: hilft ja mehr auch so krass die Gedanken zu strukturieren.

00:47:28: also im Infekt ist ja nur ein Gespräch mit dir und einem virtuellem Assistent ne?

00:47:32: Der

00:47:32: dir da nen Infekt hilft... Klarheit in die ganzen Gedanken reinzulingen.

00:47:36: Darum geht es ja am Anfang, dass man relativ schnell Klarheit bekommt oder vermeintliche Klarheit bekommen oder zumindest mal eine erste Orientierung bekommt.

00:47:46: Weil man einfach gerade wenn man alles bei null startet immer in der Situation ist das man so was A noch nie vorher gemacht hat und B gar nicht genau weiß was man nicht weiß.

00:47:58: Er ist ja so und dass man dadurch dann auch oft auf Dinge gestoßen wird, die man vielleicht gar nicht berücksichtigt hätte.

00:48:03: Also super hilfreich.

00:48:05: Ja, man muss sich davor einfach nicht schämen.

00:48:06: Du kannst halt jede Frage stellen.

00:48:09: Das finde ich schon cool!

00:48:10: Aber das eine klasse Überleitung weil das habe ich total vergessen zu fragen nämlich... Vor allem auch Kreativagenturen sehr kontrovers diskutiert.

00:48:21: Manche positionieren sich da voll damit, manche sagen nee, unsere Kreativerbeit, hundert Prozent von Menschen gemacht wir glauben da gar nicht dran.

00:48:29: Wo steht ihr eigentlich persönlich?

00:48:32: Also man muss sagen bei uns ist es gängige Praxis also zumindest der Einsatz von JGPT und Mid Journey Das nutzen wir auch operativ, dass es auch abgestimmt mit dem Kunden.

00:48:43: Na klar, Kennzeichnungspflichten gibt es und ja, wir mutigen die Menschen bei uns in Agentur das auch zu nutzen und das für sich zu nutzen allerdings auch ganz klar mit dem Appell oder der Bitte, man ist einfach nur wirklich dann... nutzt, wenn man es wirklich braucht und man kennt das ja sonst vielleicht auch aus größeren Konstrukten irgendwie der rechts neben einem hat jetzt wieder ein tolles Tool bekommen.

00:49:07: Ich jetzt nicht also melde ich mich schnell mal ich möchte es auch haben aber benutze es dann am Ende des Tages nicht.

00:49:11: Und das ist total schade weil's eine Ressourcenverschwendung ist.

00:49:14: Wir haben einfach die Philosophie dass die Tools von unseren Mitarbeitern benötigt werden, dass sie die auch einfach bekommen so wenn es einen guten Grund dafür gibt und den gibt es ja immer wenn es kundenbezug operativen Bezug hat und so machen wir es.

00:49:28: Und generell zu dem Thema KI, da muss jeder für sich selber entscheiden ob man die KI im Rücken oder im Nacken hat, wenn man das mal formulieren möchte.

00:49:40: Wir sagen einfach, wir haben die KI in den Rücken und nutzen sie da wo sie uns wirklich weiter hilft.

00:49:44: Ich fass mal zusammen!

00:49:45: Wir haben ganz viele spannende Einblicke über deine Arbeit bekommen, über was Rayon macht.

00:49:51: Im Texteck seid ihr super Lean aufgestellt, gerade mal insgesamt Zweiundzwanzig Tools zum Einsatz.

00:49:56: Ich glaube die wichtigsten, die wir da finden werden ist ein Projektmanagement Tool eine Agatur Software einen HR-Tool und alles rund um Ausgaben Management.

00:50:08: so seid ihr aufgestellt!

00:50:08: So Abit Rayon vielen lieben Dank dass du da warst und uns mal heute unter die Haube hast schauen lassen und wir hören uns bald wieder.

00:50:17: Ja, vielen Dank für die Einladung.

00:50:18: Hat echt mega Spaß gemacht und es ist mein erster Podcast!

00:50:21: Uuuh da hast du super gemacht!

00:50:23: Ja mega danke

00:50:25: Und wir hören uns beim nächsten Mal.

00:50:26: ich freue mich wenn ihr wieder einschalten würdet.

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